Win Schumacher journalist, fotograf, weltreisender alles wahre leben ist begegnung
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Helmperlhuhn

Helmeted guineafowl   Numida meleagris     Nicht gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

 

Kaum eine Vogelart der Savanne ist so bekannt wie das Helmperlhuhn. Bereits im 16. Jahrhundert wurde es in Europa als Geflügel gehalten und wird heute in vielen Ländern gezüchtet. Im afrikanischen Kunsthandwerk ist es aufgrund seines charakteristischen gepunkteten Gefieders ein häufig verwendetes Motiv.

 

 

Grant-Gazelle

Grant’s gazelle   Nanger granti     Nicht gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

 

Grant-Gazellen sind in vielen Nationalparks im östlichen Afrika häufig, ihre Zahl nimmt außerhalb von Schutzgebieten aber deutlich ab. Gründe dafür sind vor allem Lebensraumverlust und unkontrollierte Jagd.

Dreifarben-Glanzstar

Superb starling     Lamprotornis superbus     Nicht gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

 

Sein wissenschaftlicher Name sagt alles: Lamprotornis superbus ist einer der schillerndsten Vögel der Savanne. Der Dreifarben-Glanzstar ist im östlichen Afrika häufig zu beobachten.

Buschbock

Bushbuck     Tragelaphus sylvaticus     Nicht gefährdet

Kruger-Nationalpark, Südafrika

 

Buschböcke gehören zu den am weitesten verbreiteten Antilopen Afrikas. Zoologen unterscheiden mehrere Arten in zwei Gruppen (Tragelaphus sylvaticus und Tragelaphus scriptus). Aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit an verschiedene Lebensräume von Regenwald bis zu landwirtschaftlich genutztem Buschland sind sie noch immer recht häufig und werden nicht als gefährdet angesehen.

Afrikanischer Wildhund

African wild dog    Lycaon pictus     Gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

 

Er ist der beste Jäger der Savanne. Kein anderes Raubtier Afrikas hat solche hohen Erfolgsraten bei der Jagd. Etwa 80 Prozent seiner Angriffe auf Gazellen, Antilopen und Warzenschweine enden erfolgreich. Zum Vergleich: Bei Löwen, die weithin als die gefährlichsten Räuber Afrikas gelten, liegt die Erfolgsrate bei der Jagd nur bei um die 10 Prozent. In letzter Zeit wurde der Jäger jedoch immer häufiger selbst zum Gejagten. Viehzüchter verfolgen die Rudel, sein Lebensraum schrumpft weiter durch eine stetig wachsende Bevölkerung. Recht häufig ist er nur noch in großen Schutzgebieten wie dem Botsuanas Okavangodelta und Tansanias Selous-Wildreservat.

Zimtspornpieper

African pipit    Anthus cinnamomeus     Nicht gefährdet

Kafue-Nationalpark, Sambia

 

Sein sanftes Gezwitscher ist Teil des Vogelkonzerts der Savanne zwischen Südafrika und dem Sudan. Der Zimtspornpieper ist ein recht häufiger Bewohner offener Grasebenen im südlichen und östlichen Afrika.

Warzenschwein

Common warthog    Phacochoerus africanus     Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

 

Alle lieben Pumba aus dem „König der Löwen“. Da stört es auch nicht, dass man das Warzenschwein in Afrika zu den „Ugly Five“ zählt, den „Hässlichen Fünf“ der Savanne. Zu den Außenseitern im Busch gesellen sich das Gnu, die Hyäne, der Geier und der Marabu. Das allgegenwärtige Warzenschwein ist ein beliebter Snack für Löwen, Leoparde und Wildhunde und in den meisten Schutzgebieten Afrikas recht häufig zu beobachten.

Tüpfelhyäne

Spotted hyena    Crocuta crocuta     Nicht gefährdet

Masai Mara, Kenia

 

Gefürchtet und verteufelt: Hyänen werden als Raubtiere und Boten aus der Unterwelt verfolgt. Dabei haben sie als Aasfresser eine wichtige ökologische Funktion in der Savanne. Etwa in Kenia und Tansania können ihre Clans bis zu 80 Mitglieder umfassen. Sie sind ausgezeichnete Jäger und können Beutetiere bis zu geschwächten Kaffernbüffeln und selbst einen verletzten Elefanten zur Strecke bringen.