Win Schumacher journalist, fotograf, weltreisender alles wahre leben ist begegnung
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Wollhalsstorch

Woolly-necked stork   Ciconia episcopus     Gefährdet

Masai Mara, Kenia

 

Der Wollhalsstorch ist in drei Unterarten im östlichen Afrika, Indien, Südostasien, auf den Philippinen, Sumatra und Java verbreitet. Auf der Roten Liste bedrohter Arten wird er als gefährdet aufgeführt. Die Zahl der Tiere geht vor allem durch die Trockenlegung und Verschmutzung von Feuchtgebieten zurück.

Februar 2017 – Brutsaison auf den Galapagos

Naturliebhaber finden im Februar auf den Galapagosinseln ihr Eldorado. Die Riesenschildkröten und Meerechsen legen in dieser Zeit ihre Eier. Mit etwas Glück kann man Suppenschildkröten am Strand beobachten und auch bei den Fregattvögeln und Tölpeln herrscht Brutsaison. Für Taucher bietet sich der Februar ebenfalls als Reisemonat an. Dann herrschen die höchsten Wassertemperaturen und meist die besten Sichtbedingungen.

Thomson-Gazelle

Thomson’s gazelle    Eudorcas thomsonii     Potenziell gefährdet

Grumeti-Schutzgebiet, Tansania

 

Sie ist das zweitschnellste Landtier der Erde und erreicht eine Geschwindigkeit bis zu 80 km/h. Einzig der Gepard, der größte Fressfeind der Thomson-Gazelle, ist noch schneller. Durch Lebensraumverlust ging die Zahl der Tiere in den letzten 30 Jahren um mehr als 60 Prozent zurück. Nur noch in Schutzgebieten wie der Serengeti und der Masai Mara sind sie recht häufig.

Sperbergeier

Rüppell’s vulture   Gyps rueppelli     Vom Aussterben bedroht

Serengeti-Nationalpark, Tansania

 

Vor allem in den letzten Jahren sind tausende Geier der menschlichen Verfolgung unter anderem durch die Vergiftung von Tierkadavern zum Opfer gefallen. Der Bestand der Sperbergeier ist besonders rückläufig. Seit 2015 führt die Weltnaturschutzunion IUCN die Art als vom Aussterben bedroht.

 

Rappenantilope

Sable antelope   Hippotragus niger     Nicht gefährdet

Hwange-Nationalpark, Simbabwe

 

Mit ihren imposanten geschwungenen Hörnern gehört sie zu den schönsten Antilopenarten. Die Rappenantilope ist im östlichen Afrika vom Süden Kenias bis zum Kruger-Nationalpark verbreitet. Die Riesen-Rappenantilope, die als Unterart nur noch in Angola vorkommt, ist eine der seltensten Großtiere Afrikas und vom Aussterben bedroht.

Pantherschildkröte

Leopard tortoise  Stigmochelys pardalis   Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

 

Zusammen mit der Elefantenspitzmaus, dem Nashornkäfer, dem Büffelweber und dem Ameisenlöwen wird die Panther- oder Leopardenschildkröte manchmal scherzhaft zu den „Little Five“ der Savanne gezählt. In manchen Gegenden geht ihre Zahl auch aufgrund des Verkaufs von Wildfängen als Heimtiere zurück.

Nilgans

Egyptian goose  Alopochen aegyptiacus    Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

 

Sie ist eine der häufigsten Wasservögel und kommt an Gewässern fast sämtlicher Länder südlich der Sahara vor. In Deutschand ist die Nilgans eine invasive Art und umfasst bereits mehrere tausend Brutpaare.

Mantelaffe

Mantled guereza   Colobus guereza    Nicht gefährdet

Odzala-Nationalpark, Republik Kongo

 

Mit seinem eleganten schwarz-weißen Mantel ist er der schickste der Stummelaffen. Kein Wunder, dass sein markantes Fell einst für die Mode herhalten musste. Da der Mantelaffe sowohl in Primär- als auch in Sekundärwäldern lebt, ist er weniger bedroht als einige andere Arten in der Familie der Meerkatzenverwandten.

Löffelhund

Bat-eared fox  Otocyon megalotis     Nicht gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

 

Den kleinen Fuchs mit den großen Ohren muss niemand fürchten: Löffelhunde ernähren sich anders als ihre größeren Verwandte hauptsächlich von Termiten und anderen Insekten. In ihrem Verbreitungsgebiet im südlichen und östlichen Afrika gelten sie daher weithin als nützlich.

Kronentoko

Crowned hornbill     Tockus alboterminatus     Nicht gefährdet

Hwange-Nationalpark, Simbabwe

 

Der Kronentoko ist einer von mehreren Vertretern der Nashornvögel und vor allem im östlichen Afrika verbreitet.