Win Schumacher journalist, fotograf, weltreisender alles wahre leben ist begegnung
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Marabu

Marabou stork  Leptotilos crumeniferus     Nicht gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

 

Er ist nicht der ansehnlichste in der Familie der Störche und wird manchmal scherzhaft zu den „Ugly Five“ Afrikas gezählt. Als „Staubsauger der Savanne“ übernimmt der Marabu eine ähnliche Rolle wie Geier und trägt als Aasfresser dazu bei, dass sich durch Tierkadaver keine Krankheiten und Epidemien ausbreiten.

Leierantilope

Topi  Damaliscus lunatus     Nicht gefährdet

Masai Mara, Kenia

 

Hunderte Leierantilopen schließen sich Jahr für Jahr der großen Gnuwanderung von der Serengeti in die Masai Mara an. Zoologen unterscheiden fünf Unterarten: Serengeti- und Küsten-Topi, Tiang, Tsessebe und das bedrohte Korrigum im westlichen Afrika.

Klippspringer

Klipspringer   Oreotragus oreotragus     Nicht gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

 

Klippspringer sind perfekt an ihren Lebensraum angepasst. Sie kommen ausschließlich in felsigem Gelände vor und gehören zu den besten Kletterern unter den Antilopen. Ihr Habitat teilen sie häufig mit Klippschliefern und Leoparden, zu dessen Hauptbeute sie in einigen Gebirgsregionen Afrikas zählen.

Hammerkopf

Hamerkop   Scopus umbretta    Nicht gefährdet

Masai Mara, Kenia

 

Kein Vogel der Savanne baut ein so eindrucksvolles Nest. Das aus tausenden Stöckchen zusammengesetzte Heim des Hammerkopfs ist so massiv, dass es sogar einen Menschen tragen kann. Dabei wird der unscheinbare Baumeister gerade einmal 50 Zentimeter groß. Sein Nest dient häufig auch Eulen, Schlangen und selbst kleinen Säugetieren als Unterschlupf.

Grauer Lärmvogel

Grey go-away-bird   Corythaixoides concolor    Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

 

Sein unverwechselbarer Ruf hat ihm sowohl im Englischen als auch im Deutschen seinen Namen eingebracht. Das laute „Go way!“ kennt im südlichen Afrika jedes Kind. Der Graue Lärmvogel kommt auch in landwirtschaftlich geprägten Gegenden, Vororten und Parks vor und gilt als nicht gefährdet.

Ellipsen-Wasserbock

Ellipsen waterbuck   Kobus ellipsiprymnus     Nicht gefährdet

Arusha-Nationalpark, Tansania

 

Von seinem nächsten Verwandten, dem Defassa-Wasserbock, lässt er sich einfach durch den namengebenden weißen Ring am Spiegel unterscheiden. Der Ellipsen-Wasserbock ist im östlichen Afrika vom Süden Somalias bis in den Norden Südafrikas weit verbreitet.

Decken-Toko

Von der Decken’s hornbill   Tockus deckeni    Nicht gefährdet

Grumeti-Schutzgebiet, Tansania

 

Der Decken-Toko gehört zu den häufigsten Nashornvögeln im östlichen Afrika. Von seinem nahen Verwandten, dem Jackson-Toko, unterscheidet sich insbesondere das Männchen durch die Farbe seines orangenen Schnabels. Er weißt auch eine geringere Gelbfärbung an der Spitze auf, die weniger deutlich vom Rotanteil getrennt ist als beim Decken-Toko.

Braundrossling

Arrow-marked babbler   Turdoides jardineii     Nicht gefährdet

Hwange-Nationalpark, Simbabwe

 

Der Braundrossling ist im südlichen und östlichen Afrika weit verbreitet. Er ist an seinem roten Auge und dem weiß gestrichelten Gefieder recht einfach zu erkennen. Auf den Braundrossling hat es der Kapkuckuck abgesehen. In einigen Regionen legt er seine Eier vorzugsweise in dessen Nester.

 

Afrikanischer Blauschwanzskink

Five-lined mabuya   Trachylepis quinquetaeniata     Nicht gefährdet

Malawisee-Nationalpark, Malawi

 

Mit seinem metallisch blau leuchtenden Schwanz und den fünf charakteristischen Rückenstreifen ist er leicht von anderen Skinkarten zu unterscheiden. Als Kulturfolger ist der Afrikanische Blauschwanzskink südlich der Sahara eine häufige Art und selbst innerhalb von Siedlungen zu beobachten.

Zebramanguste

Banded mongoose   Mungos mungo     Nicht gefährdet

Masai Mara, Kenia

 

Gruppen von Zebramangusten umfassen manchmal mehr als 30 Tiere. Durch ihre soziale Lebensweise sind sie besser vor Raubvögeln und Schlangen geschützt. Aufgrund ihrer geringen Ansprüche an verschiedene Lebensräume gelten die Mangusten bisher als nicht gefährdet.