Win Schumacher journalist, fotograf, weltreisender alles wahre leben ist begegnung
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Bärenpavian

Chacma baboon   Papio ursinus     Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

 

Die größte der sechs Pavianarten ist im südlichen Afrika weit verbreitet und auch außerhalb von Schutzgebieten recht häufig. Der Bärenpavian hat ein ausgeprägtes Sozialverhalten und ist meist in Gruppen von 20 bis 50 Tieren zu beobachten.

Abdimstorch

Abdim’s stork   Ciconia abdimii     Nicht gefährdet

Tarangire-Nationalpark, Tansania

 

Der Abdimstorch gehört zu den kleineren Arten in der Familie der Störche und kommt in weiten Teilen Afrikas vor. Weil er vielerorts am Ende der Trockenzeit auftaucht, wird er auch Regenstorch genannt und gilt den Einheimischen als Glücksbringer.

Zwergspint

Little bee-eater   Merops pusillus     Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

 

Bienenfresser bringen Farbe in die Savanne. Der Zwergspint gehört zu den kleinsten Vertretern und ist südlich der Sahara in den meisten Ländern verbreitet.

Westlicher Gorilla

Western gorilla   Gorilla gorilla     Vom Aussterben bedroht

Dzanga Sangha-Schutzgebiet, Zentralafrikanische Republik

 

Die Zahl der Westlichen Gorillas ging in den letzten 60 Jahren um mehr als 80 Prozent zurück. Durch die Zerstörung der Regenwälder Zentralafrikas, Wilderei und die Ausbreitung von Krankheiten nimmt sie weiter ab. Die Weltnaturschutzunion stuft die Menschenaffen seit 2007 als vom Aussterben bedroht ein. Besonders dramatisch steht es um die Unterart des Cross-River-Gorillas. Maximal 300 Tiere sollen noch entlang der Grenze zwischen Kamerun und Nigeria leben.

Tansania-Rotschnabeltoko

Tanzanian red-billed hornbill  Tockus ruahae     Nicht gefährdet

Ruaha-Nationalpark, Tansania

 

Der Tansania-Rotschnabeltoko kommt in Zentraltansania rund um den Ruaha-Nationalpark vor. Er hat die geringste Verbreitung der fünf Arten, die von Ornithologen in der Gruppe der Rotschnabeltokos unterschieden werden. Wie bei den Nashornvögeln üblich, mauert das Weibchen sich zur Eiablage in einer Baumhöhle mit einer Mischung aus Lehm, Kot und Früchten ein. In der Zeit wird es zusammen mit den Jungtieren vom Männchen durch eine schmale Öffnung gefüttert.

Senegalliest

Woodland kingfisher  Halcyon senegalensis     Nicht gefährdet

Ruaha-Nationalpark, Tansania

Durch sein schillerndes Türkis ist der Senegalliest einfach von seinen Verwandten aus der Familie der Eisvögel zu unterscheiden. Zu verwechseln ist er lediglich mit dem Mangrovenliest, der nur entlang der afrikanischen Ostküste lebt, größer und etwas weniger fabintensiv ist. Während der Schnabel des Senegalliests oben rot und unten schwarz ist, ist er beim Mangrovenliest einfarbig tomatenrot.

Rotnackenlerche

Rufous-naped lark  Mirafra africana     Nicht gefährdet

Hwange-Nationalpark, Simbabwe

 

Ihr charakteristischer Singflug ist überall im offenen Grasland südlich der Sahara zu beobachten. Das Repertoire der Rotnackenlerche ist auch von anderen Vogelstimmen durchsetzt. Die 23 Unterarten leben in teils isolierten Unterarten zwischen Guinea und Südafrika.

Puku

Puku  Kobus vardonii     Potenziell gefährdet

Kafue-Nationalpark, Sambia

 

In seinem ursprünglichen Verbreitungsgebiet von Angola bis zum Selous-Wildreservat ist der Puku nur noch in einigen Schutzgebieten wie dem Chobe-Nationalpark in Botsuana, dem Kafue- und Südluangwa-Nationalpark in Sambia und im Kilomberotal in Tansania recht häufig. Überall sonst ist die Zahl der in Sumpfgebieten verbreiteten Antilopen durch Jagd und Lebensraumverlust stark zurückgegangen.

Nilwaran

Nile monitor  Varanus niloticus     Nicht gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

 

Er ist der bekannteste Waran Afrikas und in Gewässernähe südlich der Sahara fast überall verbreitet. Ausgewachsene Tiere können mehr als zwei Meter lang werden. Der Nilwaran wird für sein Leder und auch für sein Fleisch gejagt. Noch gelten die Tiere nach Angaben der Weltnaturschutzunion aber als nicht gefährdet.