Win Schumacher journalist, fotograf, weltreisender alles wahre leben ist begegnung
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Letschwe

Lechwe   Kobus leche      Nicht gefährdet

Kafue-Nationalpark, Sambia

Mit ihrem rötlichen Fell gehört die Letschwe zu den auffälligsten Antilopenarten in Sumpfgebieten wie dem Okavangodelta, in Namibias Caprivizipfel und im Sumpfland von Kafue. Außerhalb von Schutzgebieten ist die Art selten geworden. Eine Unterart, die Kawambwa- oder Roberts-Letschwe, die ursprünglich im Nordosten Sambias verbreitet war, ist inzwischen ausgestorben. Die Bestände gelten insgesamt als nicht gefährdet, ihr Überleben ist aber eng an den Erhalt verschiedener Nationalparks gebunden.

Kaffernbüffel

African buffalo   Syncerus caffer      Nicht gefährdet

Kruger-Nationalpark, Südafrika

Der Kaffernbüffel war seit jeher ein Liebling der Trophäenjäger und wird zu den Big Five der Savanne gerechnet. Die Zahl der größten Wildrinder Afrikas hat in den letzten Jahren durch Wilderei und Lebensraumverlust kontinuierlich abgenommen. Mehr als 70 Prozent der Bestände leben heute in und um Schutzgebiete.

Großer Kudu

Greater kudu   Tragelaphus strepsiceros      Nicht gefährdet

Kruger-Nationalpark, Südafrika

Mit seinen eindrucksvollen schraubenförmigen Hörnern zählt der große Kudu zu den bekanntesten Antilopen Afrikas. Er zieht als Lebensraum dichtes Buschland gegenüber der offenen Savanne vor. Wegen ihrer weiten Verbreitung auch außerhalb von Schutzgebieten gilt die Art als nicht gefährdet.

Erdschmätzer

Capped wheatear   Oenanthe pileata      Nicht gefährdet

Arusha-Nationalpark, Tansania

Der melodische Gesang des Erdschmätzers ist überall in offenem Grasland südlich von Angola und Kenia zu hören. Als Insektenfresser kann man den hübschen Vogel häufig in der Umgebung von Termitenhügeln beobachten.

Diademmeerkatze

Blue monkey   Cercopithecus mitis      Nicht gefährdet

Arusha-Nationalpark, Tansania

Wegen Ihres blaugrau schimmernden Fells wird die Diademmeerkatze im Englischen Blue Monkey genannt. Ihren deutschen Namen erhielt sie aufgrund des Bands aus hellen Haaren über den Augen. Diademmeerkatzen kommen in Zentral- und Ostafrika vor und sind sowohl in Küstennähe wie auf Sansibar als auch in Gebirgen bis in fast 4000 Metern Höhe wie beispielsweise in den Ruwenzori-Bergen zu finden.

Buschhase

Scrub hare   Lepus saxatilis      Nicht gefährdet

Kruger-Nationalpark, Südafrika

Der Buschhase lebt gefährlich. Geparden, Caracale, Servale, Schakale, Raubvögel und Schlangen stellen den Nagetieren nach. Bei Gelegenheit werden sie auch von Leoparden und Löwen geschnappt. Dennoch ist der Buschhase recht häufig und vor allem in Südafrika und im südlichen Namibia und Botsuana regelmäßig bei Nachtfahrten zu beobachten.

Anubispavian

Olive baboon   Papio anubis      Nicht gefährdet

Arusha-Nationalpark, Tansania

Der Anubispavian ist südlich der Sahara von Guinea bis ins nördliche Tansania verbreitet. Seinen Namen hat er vom hundsköpfigen ägyptischen Gott Anubis, dessen Anlitz sein Gesicht ähnelt. Anubispaviane gelten als nicht gefährdet und kommen auch in der Nähe menschlicher Siedlungen vor.

Zwergflamingo

Lesser flamingo   Phoeniconaias minor      Potenziell gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

Der kleinste Vertreter der Flamingos brütet vorwiegend in Tansania, Kenia und Äthiopien. Mehr als 100.000 von ihnen soll es allein am Natronsee in Tansania geben. Der Bestand der Zwergflamingos ist vor allem durch Verschmutzung ihrer wenigen Brutseen gefährdet.

Waldelefant

African forest elephant   Loxodonta cyclotis      

Dzanga Sangha-Schutzgebiet, Zentralafrikanische Republik

Die Zahl der Waldelefanten hat in den letzten Jahren durch Wilderei dramatisch abgenommen. Allein der Minkébé-Nationalpark in Gabun, in dem ein großer Teil der Tiere lebt, verlor in nur einem Jahrzehnt etwa 80 Prozent seiner Elefanten. In vielen anderen Teilen Zentralafrikas sieht es nicht besser für den engsten Verwandten des Afrikanischen Steppenelefanten aus. Einige Ökologen fordern daher, den Waldelefant auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion als vom Aussterben bedroht einzustufen.