Win Schumacher journalist, fotograf, weltreisender alles wahre leben ist begegnung
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Großriedbock

Southern reedbuck    Redunca arundinum       Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

Großriedböcke sind an das Leben in der Nähe von Gewässern, vorzugsweise in Schilfgürteln im südlichen und östlichen Afrika angepasst. Die Art gilt insgesamt als nicht gefährdet, ist jedoch in einigen Regionen wie in Gabun und der Republik Kongo aufgrund starker Bejagung und der Zerstörung von Feuchtbiotopen vom Aussterben bedroht.

Wassertriel

Water thick-knee    Burhinus vermiculatus       Nicht gefährdet

Kruger-Nationalpark, Südafrika

Wassertriele suchen vor allem nachts und in der Dämmerung nach Insekten, Krabben und kleinen Amphibien. Sie kommen an Flussufern, Sandbänken und Mangrovenwäldern zwischen Liberia und Äthiopien, Somalia und Südafrika vor. Meist kann man die Tiere in Paaren oder zusammen mit wenigen Artgenossen, außerhalb der Brutzeit aber auch in Gruppen von bis zu 30 Vögeln beobachten.

Spitzmaulnashorn

Black rhinoceros    Diceros bicornis       Vom Aussterben bedroht

Masai Mara, Kenia

Einst war das Spitzmaulnashorn zwischen Guinea und Somalia, Äthiopien und Südafrika weit verbreitet. Die Großwildjagd und der Handel mit seinem Horn, das in der traditionellen asiatischen Medizin als Wundermittel gilt, haben die Art an den Rand der Ausrottung gebracht. Das Westliche Spitzmaulnashorn, eine von vier verbliebenen Unterarten, ist wahrscheinlich 2006 ausgestorben. Um die letzten größeren Bestände in Kenia, Tansania, Simbabwe, Namibia und Südafrika tobt in einigen Nationalparks eine Schlacht um das Horn, die trotz enormen Anstrengungen von Rangern und Tierschützern noch lange nicht gewonnen ist.

Rotfüßiges Sonnenhörnchen

Red-legged sun squirrel    Heliosciurus rufobrachium       Nicht gefährdet

Dzanga-Sangha-Schutzgebiet, Zentralafrikanische Republik

Von den sechs Arten der afrikanischen Sonnenhörnchen ist es die am weitesten verbreitete. Rotfüßige Sonnenhörnchen leben in west- und zentralafrikanischen Waldgebieten. Sie gelten aufgrund ihrer Anpassungsfähigkeit auch an Sekundärwälder und Plantagen als nicht gefährdet.

Kapturteltaube

Cape turtle dove    Streptopelia capicola       Nicht gefährdet

Hwange-Nationalpark, Simbabwe

Das lethargische Gurren der Kapturteltauben erfüllt die Savannen zwischen Äthiopien und dem Kap der Guten Hoffnung. Kaum eine andere Vogelstimme bestimmt so stark die charakteristische Geräuschkulisse von Afrikas Savannen. Sie ist nicht nur von morgens bis abends sondern auch in mondhellen Nächten zu hören.

Graufischer

Pied kingfisher    Ceryle rudis       Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

Der Graufischer unerscheidet sich von seinen farbigeren Verwandten durch sein schlichtes schwarz-weißes Gefieder. Männchen tragen auf der Brust zwei schwarzgraue Bänder, während das Weibchen nur ein unvollständiges Band aufweist. Charakteristisch für den Graufischer ist sein Rüttelflug, auf dem er ähnlich wie ein Turmfalke nach Beute Ausschau hält.

Weißbrauenkuckuck

White-browed coucal    Centropus superciliosus       Nicht gefährdet

Serengeti-Nationalpark, Tansania

Der Weißbrauenkuckuck spät aus dichtem Geäst nach seiner Beute: Insekten, Reptilien, Amphibien und kleine Vögel. Anders als in der weiteren Familie üblich sind Spornkuckucke keine Brutparasiten. Sie bauen ihre eigenen Nester und füttern ihre Jungvögel selbst.

Silberreiher

Great white egret    Ardea alba       Nicht gefährdet

Okavangodelta, Botsuana

Er ist ein wahrer Kosmopolit und auf allen Kontinenten außer der Antarktis zu Hause. Der Silberreiher ist die am weitesten verbreitete Reiherart weltweit. Von seinen nahen Verwandten, dem ebenfalls strahlend weißen Mittelreiher, unterscheidet er sich vor allem durch seine Größe und vom Seidenreiher durch seinen leuchtend gelben Schnabel.

Rotbüffel

African forest buffalo    Syncerus nanus  

Odzala-Nationalpark, Republik Kongo

Der Rotbüffel ist im zentralafrikanischen Regenwald verbreitet, während sein nächster Verwandter, der Kaffernbüffel, in den Savannen des Kontinents zu Hause ist. Auch wenn es nur wenig verlässliche Daten zu den Beständen der Art gibt, gilt als gesichert, dass ihre Zahl rückläufig ist. Verantwortlich dafür ist eine intensive Bejagung und die zunehmende Zerstörung ihrer Lebensräume.

Nachtreiher

Black-crowned night heron    Nycticorax nycticorax       Nicht gefährdet

Kafue-Nationalpark, Sambia

Nachtreiher kommen in verschiedenen Unterarten auf allen Kontinenten mit Ausnahme von Australien vor. Wegen ihrer weiten Verbreitung gelten sie als nicht gefährdet, in einigen Regionen wie beispielsweise auch in Deutschland gilt der Vogel allerdings als stark bedroht.